Kölner Startup Inkubator STARTPLATZ besucht chinesisches Innovationszentrum

Der STARTPLATZ folgte Ende August der Einladung einer chinesischen Delegation in das Innovationszentrum HZZK, eine Sonderwirtschaftszone in der Nähe von Hongkong, die auch als Silicon Valley von China bekannt ist.

“Dieses HZZK ist eine beeindruckende Region. Auf der Fläche, vergleichbar mit dem gesamten Rheinland, wird eine Hi-Tech Stadt gebaut, in der nicht mehr nur die bekannte Herstellung von Hardware im Vordergrund steht, sondern die Entwicklung der Bereiche LED, Mobile Internet, LCD, New Energy, Smart Equipment Manufacturing und Creative Industry”, so Matthias Gräf, der Geschäftsführer des STARTPLATZ, über seine ersten Eindrücke in Huizhou. “Beeindruckend dabei ist die unglaublich große Vision und die enorme Geschwindigkeit der Umsetzung.”

In der modernen, innovativen „Öko-Stadt“ Huizhou (eco-city) haben viele internationale Großunternehmen ihren Firmensitz. Zusätzlich werden in der HZZK intensiv Innovationen und Startups unterstützt. Dieser High-Tech Park mit einer Gesamtgröße von 350.000 qm2 bietet alles, was Unternehmen benötigen, um international erfolgreich zu sein.

„Die Chinesen haben eine sehr langfristige und detaillierte strategische Planung. Ich fand es sehr beeindruckend, dass sie ganz systematisch und gezielt ihren Plan umsetzen und sich gleichzeitig selbst sehr intensiv weiterentwickeln“, sagt Prof. Dr. Richard Geibel, Studiendekan Media Management & Entrepreneurship der Hochschule Fresenius, der die STARTPLATZ-Delegation nach China begleitet.

 

langfristige Zusammenarbeit vereinbart

Während der fünftägigen Reise wurde eine langfristige Zusammenarbeit mit dem HZZK Innovationszentrum vereinbart. Abgerundet wurde die Reise durch ein gemeinsames Abendessen mit Herrn Pengfei Yang, Direktor der Sonderwirtschaftszone Huizhou Zhongkai Hi-Tech Industrial Development Zone, und anderen hochkarätigen Unternehmern der Region.

“Der Besuch der deutschen Delegation war ein wichtiger Meilenstein für die gemeinsame Kooperation. Geplant ist die Erfolgsgeschichte und das Know-how des STARTPLATZ nach China zu bringen, um dort die riesigen Entwicklungsmöglichkeiten auszuschöpfen”, sagt Matthias Gräf.

Im November besucht die chinesische Delegation wieder den STARTPLATZ in Köln. Bis dahin werden konkrete Handlungspläne abgestimmt, um die Kooperation auf die nächste Stufe zu bringen. „Ganz konkret könnten wir uns vorstellen, dass wir uns gegenseitig ein Büro in China und Köln zur Verfügung stellen“, so Prof. Dr. Geibel. „Es gibt zwei Richtungen: Erstens, dass wir einen laufenden Austausch zwischen den Startups initiieren, indem die Kölner Startups China besuchen können und umgekehrt. Zweitens, dass wir hier in Köln mit den Chinesen eine Koordinationsstelle für Europa – das sogenannte ‚Hardware Design Center‘ – aufbauen.“

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