Apfelwein und Gin Vereinigt: Bembel Gin

Heute sind wir im Interview mit Jorin Karner und Andy Sanders, den Gründern von Bembel Gin. Bembel Gin ist die Vereinigung von Apfelwein und Gin in der Tonflasche, hergestellt in Hessen.

Was war euer Beweggrund euer Startup zu gründen?

Die Gründer von Bembel Gin (Foto: Bembel Gin)

Jorin Karner: Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich selbstständig. Die Vorstellung, mit der eigenen Geschäftsidee Arbeitsplätze zu schaffen und damit das Einkommen Anderer zu garantieren, trieb mich dazu an, einen eigenen Versandhandel für Getränke zu gründen. Andy hatte schon immer Projekte, sich dann mit Fotografie selbstständig gemacht und gemeinsam machten wir uns an die Entwicklung neuer Ideen und Produkte. Die verschiedenen Arten von Spirituosen, Wein und anderen Getränken begeistern uns und wir sind hier auf der Suche nach neuen, ausgefallenen Geschmäckern.

Wie habt ihr eure Startup Idee gefunden?

Andy Sanders: Wir sind wahre Gin-Fans, haben gemeinsam schon viele Sorten getestet und eigene Variationen ausprobiert. Das machte uns so viel Spaß, dass so die Idee zu unserem ersten Produkt entstand: Private Gin. Ein Baukasten, mit dem sich jeder seinen eigenen Gin nach Belieben mixen kann. Trotzdem hörten wir nicht auf, weiter zu experimentieren und kreierten unseren ersten eigenen Gin – Bembel Gin.

Die Inspiration war unsere gemeinsame Heimat Hessen. Mit seiner süßlichen Apfelnote ist er an den traditionellen hessischen Apfelwein angelehnt. Auch das Design ist stilecht dem schweren Tonkrug nachempfunden – dem Bembel

Welche Dienstleistung bzw. Produkt bietet euer Startup nun genau an und was ist neu an dieser Idee?

Andy Sanders: Mit unserem Do it yourself Gin-Baukasten kann sich nun jeder seinen eigenen Gin ansetzen. Alles was man dafür braucht, wird in der Box mitgeliefert. Damit sich das Aroma gut entfalten kann, müssen dafür die Zutaten in der Gin-Base für 24 Stunden im Kühlschrank ziehen. Über 40.000 Kombinationen sind mit unseren acht verschiedenen Botanicals möglich. Aufbewahrt in Reagenzgläsern kann man sie ganz einfach dosieren und sich durch verschiedenen Sorten testen. Mit Zutaten wie Piment, roter Pfeffer oder Orangenschalen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Bembel Gin erinnert durch den süßlichen Apfelgeruch durchaus an einen Likör. 43% Alkohol und der fehlende Zuckerzusatz machen ihn aber, gerade im Abgang, zu einem vollwertigen Gin. Gerade bei erfrischenden Cocktails sorgt er für das gewisse Etwas. Auch hier sind wir fleißig am Mixen für neue Kreationen wie beispielsweise dem Frankfurter Fizz.

 Wie habt ihr euch zum jetzigen Zeitpunkt schon am Markt etabliert?

Jorin Karner: Bembel Gin konnten wir erfolgreich in einigen Geschenke- und Spirituosenläden in und um Frankfurt am Main positionieren. Es ist ein tolles Geschenk und verkauft sich hier außerordentlich gut. Einige Bars und Großabnehmer konnten wir schon gewinnen, welche von dem einzigartigen Geschmack begeistert sind. Auch auf Märkten und Messen im Rhein-Main-Gebiet findet man uns häufig.

(Foto: Bembel Gin)

Private Gin ist eher ein Online-betriebenes Produkt, welches von den bekannten Spirituosenhändlern und Geschenkeportalen gut aufgenommen wurden. Wir führen hier die ersten Gespräche mit Werbemittelhändlern, welche das Produkt in diesem Bereich verkaufen möchten. Auch hier sehen wir enormes Wachstumspotenzial.

Wo seht ihr in der Zukunft euer langfristiges Unternehmensziel?

Andy Sanders: Unser Ziel ist es, den Spirituosenmarkt langfristig zu verändern und haben dafür auch schon ein paar tolle Ideen – für weitere Geschenke, Wein- und Spirituosenprodukte. In den kommenden Monaten werden wir diese umsetzen, bei denen wir unser bisheriges Know-how gut nutzen können. Wir freuen uns, den Kunden interessante, neue Konzepte anbieten zu können und sind gespannt wo der Weg hinführt.

 Wer hat euch geholfen das Startup zu gründen?

Jorin Karner: Da der Versandhandel organisch gut gewachsen ist, konnten wir uns langsam herantasten und unser Startup komplett eigenfinanzieren.

Bei Fragen und Ideen konnten wir an einigen Treffen des Goethe Unibators, unter der Leitung von Sebastian Schäfer, teilnehmen, welcher uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat

Habt Ihr für euer Startup schon einen Preis oder andere Unterstützung gewinnen können?

Andy Sanders: Leider nein, aber wir sind gespannt, was uns in den nächsten Jahren noch alles erwartet.

Was möchtet ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Jorin Karner: Wir möchten andere Leute dazu ermutigen, den ersten Schritt zu machen, die Selbstständigkeit und das Unternehmertum zu wagen. Gerade in der derzeitigen ökonomischen Situation können junge Unternehmer den Markt nachhaltig beeinflussen und hier ihren Traum verwirklichen. Gute Ideen haben viele Menschen, auch in unserem Bekanntenkreis. Den Schritt endgültig zu wagen, trauen sich aber nur die Wenigsten.

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