Event-Management-Software für Event-Planer: Xday

Was war der Beweggrund Euer Startup zu gründen? / Wie habt Ihr Eure Startup Idee gefunden?

Max Lock von Xday (Foto: Xday)

Die Software ist quasi aus eigenem Bedarf entstanden. Meine Frau und ich haben 2016 geheiratet und feststellen müssen, dass wir keine Software gefunden haben, um alle unsere Planungsaktivitäten erfassen zu können. Eine Bekannte, die selbst professionelle Eventplanerin ist, bestätigte mir dann meine Recherche-Ergebnisse, dass es keine brauchbare Software für selbständige Eventplaner und kleine Eventplanungsagenturen gibt. Es gibt eine schier endlose Anzahl von Anwendungen, mit denen Events mit Eventwebseite und öffentlicher Registrierung verwaltet werden können. Für Events, bei denen aber alle Teilnehmer bekannt sind und eine öffentliche Registrierung nicht notwendig ist, gab es nichts. Und für mich als Softwareentwickler war da klar: das kann ich doch auch selbst entwickeln. Daraufhin habe ich einen ersten Prototypen entwickelt und mit meiner Bekannten besprochen, und nach einigen weiteren Implementierungen konnte ich im Oktober 2017 die erste Version für die Öffentlichkeit freigeben.

Welche Dienstleistung bzw. Produkt bietet Euer Startup nun genau an und was ist neue an dieser Idee?

Im Oktober 2018 bin ich mit der ersten Version meiner Eventmanagement-Software an den Start gegangen und habe sie seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Software können selbständige Eventplaner, kleinere Eventplanungsagenturen und auch mittelständische Unternehmen, die mehrere Veranstaltungen im Jahr durchführen, ihre Events organisieren. Die Software unterstützt dabei bei allen Aktivitäten der Planung, Durchführung und Nachbereitung. Es gibt eine schier endlose Anzahl von Anwendungen, mit denen Events mit Eventwebseite und öffentlicher Registrierung verwaltet werden können. Für Events, bei denen aber alle Teilnehmer bekannt sind und eine öffentliche Registrierung nicht notwendig ist, gab es nichts. Und für mich als Softwareentwickler war da klar: das kann ich doch auch selbst entwickeln. Daraufhin habe ich einen ersten Prototypen entwickelt und mit meiner Bekannten besprochen, und nach einigen weiteren Implementierungen konnte ich im Oktober 2017 die erste Version für die Öffentlichkeit freigeben.

Screenshot der Software Xday (Foto: Xday)

Wie habt Ihr Euch zum jetzigen Zeitpunkt schon am Markt etabliert?

Es gibt einige potenzielle Kunden, die die Software derzeit testen. Marketing und Vertrieb wird jedoch im Moment erst aufgebaut, und das ist ein langwieriger Prozess.

Wo seht Ihr in der Zukunft Euer langfristiges Unternehmensziel?

Die Liste der Ideen für neue Funktionen und das Anwendungsportfolio ist groß. Wir möchten Eventplanern, die private und kleine/mittelgroße Veranstaltungen organisieren, die umfangreichste Planungsplattform bieten können. Events sollen in der Desktop-Anwendung geplant und mit den mobilen Apps immer mitgenommen werden. Wir möchten alle gängigen Desktop- (Windows, MacOS) und alle relevanten Mobilplattformen (iOS, Android, Windows 10) unterstützen. Alle Daten werden dann über alle Plattformen synchronisiert und stehen somit sowohl dem Planer als auch dem Kunden in allen Anwendungen zur Verfügung. Die Kunden sollen sich mit ihrem Eventplaner nur noch über die Anwendungen austauschen müssen, sodass alle Daten zum Event in einer Plattform verfügbar sind.

 Wer hat Euch geholfen das Startup zu gründen?

Wir haben das alles alleine auf die Beine gestellt und betrieben das Startup derzeit jedoch komplett als Nebentätigkeit.

Was habt Ihr für Euer Startup schon einen Preis oder andere Unterstützung gewinnen können?

An Wettbewerben haben wir noch nicht teilgenommen. Derzeit läuft das Startup zudem noch als nebenberufliche Tätigkeit und wird komplett aus eigenen Rücklagen finanziert. Das war aber eine bewusste Entscheidung und soll sich auch erst mal nicht ändern – wir möchten alles bei uns behalten.

Was möchtet Ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Macht euch über eure Zielgruppe Gedanken, und legt diese präzise fest. Nur dadurch lassen sich passende Marketingmaßnahmen durchführen.
Bezieht so früh wie möglich potenzielle Kunden mit in die Entwicklung ein und bringt möglichst früh ein Produkt auf den Markt, dass dem Kunden bereits einen Mehrwert bietet. Somit verrennt ihr euch nicht und entwickelt etwas, das ihr toll findet, aber vielleicht gar nicht benötigt wird.
Macht Werbung! Gerade wenn ihr eher aus dem technischen Umfeld kommt, kommt das Marketing und der Vertrieb vielleicht ein wenig zu kurz und kostet Überwindung, Kunden persönlich und direkt anzusprechen. Doch euch nützt das beste Produkt nichts, wenn niemand davon weiß.

Vielen Dank für das Interview, Herr Lock! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Startup!

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