protonet.info – Crowdfunding-Weltrekord aufgestellt

Gestern hatte unsere Nationalelf ein tolles Spiel und alle Fußballfans unter euch, dürften noch immer begeistert von diesem Erfolg sein.Aus diesem Grund habe ich mich heute mal in der Startup-Szene nach ebenso großen Erfolgen umgeschaut und bin dabei auf das Hamburger Startup Protonet gestoßen. Timm hatte es euch im Rahmen seines Berichts zum Webfuture Award bereits als Sieger des Jahres 2013 vorgestellt. Nun ein weiterer großer Erfolg der Nordlichter, und zwar in Sachen Crowdfunding.

Weltrekord in Sachen Crowdfunding

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Der neue Personal Server MAYA

Protonet konnte in nur zehn Stunden und acht Minuten 1,5 Millionen Euro auf der Crowdfunding Plattform Seedmatch einsammeln und damit einen Weltrekord aufstellen und die populären Kickstarter-Projekte Pebble, KANO, Veronica Mars und Oculus VR aus den USA übertreffen. Protonet spricht besonders KMU’s an, denn es baut den „einfachsten Server der Welt“. Mit diesem können die Kunden ihre Daten sicher ablegen und selbst verwalten, ohne dabei auf große Cloud-Anbieter angewiesen zu sein. Gerade jetzt, wo Datenklau und Spionage in aller Munde sind, ist es für viele Unternehmen gold wert, Herr über ihre Daten sein zu können.

Insgesamt 1.046 Crowdinvestoren konnten die Hamburger mit ihrer Idee überzeugen. Mit dem Erlös der Kampagne wird Protonet eine neue Produktreihe unter dem Namen „Maya“ entwickeln, die sich speziell für kleine Unternehmen und Privatanwender eignet. Maya wird mit dem intuitiven Protonet-Betriebssystem SOUL ausgeliefert. „Mit Maya und den anderen Protonet-Servern fühlt sich der Nutzer, als sei er in der Cloud, ist er aber nicht – die Daten liegen im eigenen Büro, sind aber weltweit und immer verschlüsselt verfügbar“, so Ali Jelveh, Mitgründer von Protonet.

Bereits 2012 absolvierte Protonet eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Seinerzeit konnten dabei in 48 Minuten 200.000 Euro eingesammelt werden. Bei der aktuellen Kampagne wurde die Million-Marke bereits nach 3 Stunden und 33 Minuten geknackt.
Das Team, welches derzeit aus 23 Personen besteht, zeigte sich selbst ebenso überrascht von so viel Erfolg wie Seedmatch selbst. Für beide war es ein großer Erfolg, basierend auf einer arbeitsintensiven Vorbereitung in den Wochen zuvor.

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