Internet Startups pitchen – in Hamburg und in China

TripRebel im Finale des Startups@Reeperbahn Pitch 2014

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TripRebel

Im Juli hatte ich euch bereits über die Teilnahme der Rebellen an einem Pitch berichtet. Jetzt hat es TripRebel beim Startups@Reeperbahn Pitch 2014 unter die fünf Finalisten geschafft. Am 18. September entscheidet sich, welches Gründerteam den Preis, ein Mediabudget in Höhe von €100.000,00, mit Das Team von TripRebel konnte sich gegen eine große Auswahl internationaler Pitchdecks durchsetzen und wurde vom Startups-Kuratorium unter die fünf Finalisten des Startups@Reeperbahn Pitch 2014 gewählt.

Am 18. September wird es dann ernst im Reeperbahn-Club: CEO Carlos Borges rockt vor Investoren, Medienvertretern und anderen Startup-Akteuren die Bühne. Bei anschließenden Einzelinterviews im kieztypischen Love-Mobil haben die Rebellen Gelegenheit, auch die letzten Zweifler von ihrem innovativen Algorithmus zu überzeugen.

Kann TripRebel den Pitch für sich entscheiden, winkt ein Mediabudget in Höhe von €100.000,00 und das können die Rebellen für den Kampf gegen überteuerte Hotelzimmer und für mehr Preistransparenz ausgezeichnet gebrauchen.

CEO Carlos blickt dem großen Tag zuversichtlich entgegen: „Wir haben im Frühjahr am Startupbootcamp Amsterdam teilgenommen und dort unheimlich viel an unserem Pitch gearbeitet. Am Ende ging es auf die Bühne in der ABN-Amro Zentrale vor 350 Investoren… dadurch sind wir perfekt vorbereitet und freuen uns auf die Crowd vom Reeperbahn Festival!“

3 deutsche Startups vom Kölner Startup-Inkubator STARTPLATZ pitchen in China

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STARTPLATZ

Am Montag, den 25. August, werden drei deutsche Startups vom Kölner Startup-Inkubator STARTPLATZ ihre eigenen Geschäftsideen und –modelle in China vorstellen. Golf Post, Wotch und Airobe pitchen in Huizhou, der Sonderwirtschaftszone Chinas, die auch als Silicon Valley von China bekannt ist.

Die chinesische Delegation vom Huizhou Innovationszentrum war im Juni zum ersten Mal in Köln zu Besuch. Nach dem offiziellen Treffen mit der Stadt Köln und deutschen Unternehmen, hat die Delegation am nächsten Tag spontan das Gründerzentrum STARTPLATZ besichtigt.

„Nach der angeregten Diskussion wollten wir einige Teams im STARTPLATZ vorstellen. Die chinesische Delegation war von den Pitches begeistert“, so Prof. Dr. Richard Geibel, Studiendekan Media Management & Entrepreneurship der Hochschule Fresenius, der die deutsche Delegation in China begleiten wird.

Beide Seiten waren nach dem Treffen an einer engen Kooperation interessiert. Anfang August bekam STARTPLATZ eine Einladung für einen Businessplanwettbewerb in Huizhou. „Um uns die Entscheidung für die Teilnahme zu erleichtern, wurde für alle drei Teams Flug und Hotel bezahlt“, fügt Prof. Dr. Geibel hinzu.

Die chinesischen Partner wollen solche Innovationspitches zukünftig regelmäßig halten. Das langfristige Ziel ist, mit STARTPLATZ eine institutionelle Kooperation aufzubauen, sodass sich die zwei Inkubatoren regelmäßig über Startups, Know-how und eventuell auch Gründungskapital austauschen können.

„Wir freuen uns auf gegenseitigen Austausch und interessante Kooperation. Gleichzeitig bin ich sehr froh, dass die drei Kölner Startups dank STARTPLATZ diese spannende Möglichkeit bekommen haben, in China zu pitchen“, sagt Dr. Lorenz Gräf, Geschäftsführer des STARTPLATZ.

„Wir sind positiv gestimmt und zuversichtlich. Wir haben noch keine detaillierte Vorstellung, was wir dort vorfinden werden, aber an gutem Willen mangelt es nicht. Nach dem Besuch hoffen wir auf konkrete Schritte, um die Kooperation zu vertiefen und intensivieren zu können“, so Prof. Dr. Geibel.

Die drei Startups freuen sich, ihre Ideen vor dem chinesischen Publikum vorstellen zu können, aber ihr größtes Ziel ist es, diese langfristige Kooperation mitzugestalten.

„Es ist durchaus möglich in China Investoren zu gewinnen, aber hauptsächlich geht es darum die Brücke zu schlagen zwischen China und Köln. Wir sammeln neue Ideen und Erfahrungen, entwickeln hoffentlich ein bisschen kulturelles Fingerspitzengefühl und schauen uns deren dortiges Innovationszentrum an“, sagt Axel Post, der Gründer von Airobe. „Zusätzlich kann man mit Chinesen wahrscheinlich ganz gut über Hardware reden. Die deutschen Startups denken viel zu wenig über Hardware nach.“

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