Spenden für die gute Sache – vor allem für die eigene

Motivations-App aus Hamburg hilft wissenschaftlich fundiert bei der Umsetzung guter Vorsätze

2015 ist gestartet, es ist die Zeit der guten Vorsätze. „Im neuen Jahr treibe ich regelmäßig Sport!“, „Ab Januar wird abgenommen!“ oder „Ab sofort möchte ich mich gesünder ernähren!“ sagen sich alljährlich Millionen Deutsche, um sich früher oder später einzugestehen, dass es aus diesem oder jenem Grund wieder nicht geklappt hat. Damit die Vorsätze nicht zu früh mangels Selbstmotivation, Selbstdisziplin oder Selbstimpuls scheitern, gibt es nun aktive Unterstützung. Das Hamburger Start-up PACTi nimmt sich der Problematik der allzu menschlichen Schwächen an. Die Gründer haben ein schlüssiges, wissenschaftlich basiertes System entwickelt, das der menschlichen Vorstellungskraft neue Anreize mittels materieller Sanktionen bietet. Nichteinhalten der selbst gesetzten Ziele kostet bei PACTi echtes Geld – Budget, das jedoch beim Nichteinhalten des „Vertrages mit sich selbst“ nicht verfällt, sondern gemeinnützigen Organisationen zugutekommt. PACTi ist eine digitale Plattform, die via Website (www.PACTi.de) oder App (iOS und Android) genutzt werden kann.

 

Ziele setzen, aber richtig

Das Prinzip ist ein „Vertrag mit sich selbst“: Der User definiert ein persönliches Ziel und legt einen Geldbetrag fest, den es ihn kosten würde, falls er das Ziel nicht erreicht. Es ist eine Win-win-Situation, denn der Anwender vollbringt in jedem Fall eine gute Tat – entweder für sich selbst oder für andere. Verfehlt er nämlich sein persönliches Ziel, hilft sein eigesetztes, selbst gewähltes Budget als Spende anderen Menschen. Frei definierbare Zwischenschritte sorgen dabei für das optimale Erreichen der Ziele und stellen sicher, dass gegebenenfalls nur Teilbeträge des Gesamtbudgets „verloren“ gehen. Verloren ist das Geld in keinem Fall: Der eingesetzte Betrag ist dann eine anerkannte Spende an DZI-zertifizierte, gemeinnützige Organisationen, unter denen der User frei auswählen kann. Hierzu zählen zum Beispiel die Deutsche AIDS Stiftung, Tierärzte ohne Grenzen oder Terre des Hommes. Der Ansatz könnte auch lauten: „Fühl Dich gut und tue Gutes“. Um „Selbstbetrug“ zu vermeiden, bietet PACTi eine persönliche Schiedsrichterfunktion an: Jemand entscheidet, ob das jeweilige Ziel erreicht worden ist. Ob dies die Ehefrau, Kollegen oder das Mitglied der Laufgruppe ist, steht hier frei. PACTi basiert auf modernsten motivationstheoretischen Grundlagen. Sie belegen unter anderem, dass der mögliche Verlust eines reellen Geldbetrages besser motiviert als der mögliche Zugewinn. Mit einfachen Worten: „Wegnehmen funktioniert besser als versprechen.“

 

Zertifiziert, notariell beglaubigt und wissenschaftlich fundiert

Motivations-Apps existieren bereits auf dem Markt, ebenso englischsprachige mit Charityfunktion. Die Macher von PACTi haben aber aus eigener Erfahrung mit diesen Tools erkannt, dass diese nicht das Grundbedürfnis nach Sicherheit erfüllen. „Wer bekommt mein Geld, wem gebe ich meine persönlichen Daten?“ sind dort die häufigsten ersten Fragen, die unbefriedigend bis gar nicht beantwortet werden. Im Unterschied dazu ist die PACTi GmbH ein deutsches Unternehmen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen deutschem Recht. Die wissenschaftliche Beratung wurde von dem Hamburger Diplom-Psychologen Prof. Jürgen Hille übernommen. Alle gelisteten gemeinnützigen Organisationen sind vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen zertifiziert, die Geldtransaktionen werden regelmäßig stichprobenartig von einem Notar geprüft.

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