Eröffnung einer Bitcoin-Handelsplattform und Vorsichtsmaßnahmen für Trader

Ebenso wie beim Fiatgeld und bei Wertpapieren findet der Handel von einmal geschürften Bitcoins sowohl auf Exchanges (spezielle Trading-Plattformen) als auch auf Börsenplätzen sowie Forex-Seiten statt. Hat sich der User in den Handelsplatz seiner Wahl registriert und eingeloggt, kann er erworbene sowie eigenständig geminte Bitcoins in verschiedene Währungen umtauschen oder bei anderen Nutzern erwerben. Der Wechselkurs wird von den allgemeinen Regeln von Angebot und Nachfrage bestimmt. D.h. der Kurs fällt, wenn der Verkaufsdruck das Interesse potentieller Einkäufer übersteigt. Ist das Kaufinteresse der Marktteilnehmer größer als die Verkaufsneigung, steigt der Wert an. Trotzdem finden sich oftmals deutliche Kursunterschiede bei den einzelnen Handelsplattformen.

Einnahmequelle Bitcoin-Trading-Plattform

Der Inhaber einer Handelsplattform erhebt meistens eine Umtauschgebühr für die jeweiligen An- und Verkäufe. Seriöse Betreiber erhalten einen relativ geringen Prozentsatz vom Transaktionsvolumen. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von Kryptowährungen, insbesondere vom Bitcoin, und der damit verbundenen höheren Handelsbeteiligung sowie Einzahlungssummen lassen sich durchaus interessante Gewinne einfahren.

Betrieb einer Bitcoin Börse

Exchanges-Betreiber haben zwei Möglichkeiten, ihre Bitcoin Börse rechtlich korrekt zu führen. Sie unterliegt der Regulierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), eine Lizenz kann dort beantragt werden. Darüber hinaus ist es möglich, eine Haftungsdachkonstruktion aufzubauen. Das bedeutet, man geht eine sorgfältig ausgearbeitete Kooperation mit einem Bankpartner ein. Der Besitzer der Handelsplattform wird zum vertraglich gebundenen Vermittler und profitiert vom Haftungsdach des Geldinstituts. Diese Alternative unterliegt jedoch hohen rechtlichen Anforderungen. Eine komplexe Vertragsgestaltung ist unerlässlich, zudem besteht für die beteiligten Parteien ein Restrisiko.

Sicheres Krypto-Trading

Die User von Bitcoin Börsen haben es deutlich leichter als ihre Entwickler. Gute, verlässliche Anbieter konzipieren ihre Handelsplattformen benutzerfreundlich und überzeugen mit Transparenz. Im Fokus stehen außerdem die Sicherheit sowie Analyse- und Kontrollmöglichkeiten in Bezug auf das getätigte Investment. Seit die Kryptowährung einen gewaltigen Kursaufschwung Ende 2017 hinlegte, stieg das allgemeine Interesse bei den Privatanlegern deutlich an. Zuvor beschäftigten sich fast ausschließlich Investmentprofis und fachkundige Programmierer mit dem digitalen Zahlungsmittel. Trotz nachfolgender Kursverluste und einer hohen Volatilität befassen sich neben Tradern und Investoren immer mehr Anbieter von Handelsplattformen mit dem virtuellen Geld. Ohne einen Vergleich von Bitcoin Börsen ist es kaum möglich, einen individuell passenden und vertrauensvollen Provider herauszufinden. Die Erfahrungen anderer Menschen, ausführliche Tests und Bewertungen können Einsteigern den Weg in die Kryptoszene ebnen.

Aufgepasst bei zu großen Versprechungen und Werbung mit Berühmtheiten

hohen Gewinnen unter Einbeziehung von prominenten Usern verlocken, häufig am wenigstens durchschaubar sind. Mittlerweile ist es Fakt, dass die genannten VIPs, von denen oft ein Foto auf der Plattform veröffentlicht wird, in der Regel mit dem Anbieter nie etwas zu tun hatten. Vergessen sollte man außerdem nicht: Fast jedes Investitions- und Handelsgeschäft birgt die Gefahr eines Verlustes. Deshalb ist die verheißungsvolle Aussage, es bestehe null Risiko, absolut unglaubwürdig.

Vor Kryptokriminellen schützen

Versprechen auf einen schnellen Erfolg und wenig Aufsicht im Kryptogeschäft ziehen Betrüger magisch an. Wer nicht aufpasst, sieht am Ende von seinem Gewinn nichts mehr. Erst kürzlich gab die Kantonspolizei Zürich zwei Fälle mit einer Gesamtschadenssumme von mehr als eine Million Franken bekannt. Online-Kriminelle zogen Krypto-Coins von Konten ab, die Inhaber schauten in die Röhre. Um sich vor derartigen Ganoven zu schützen, sollte man einige Machenschaften kennen.

Spam-Mails

Je mehr Popularität Kryptowährungen gewinnen, desto häufiger tauchen Spam-Mails mit Mottos wie Bitcoin und Co. auf. Sicher ist, seriöse Anbieter kontaktieren niemanden ungefragt über das Netz. Kriminelle haben damit nur eines im Sinn: an Daten und Infos von naiven Usern heranzukommen.

Manipulierte Wallets

Finger weg von Wallet-Angeboten aus zweiter Hand und Online-Auktionsportalen! Nur lizenzierte Vertreiber und der Kauf direkt über den Hersteller sind empfehlenswert. Es wurden schon gefälschte Anleitungen gegen echte ausgetauscht, sodass das Wallet nicht mehr korrekt abgesichert werden konnte. Dem Verkäufer war deshalb auch der Wiederherstellungscode bekannt, so gelangte er an das Guthaben des Kunden.

Abzweigung von Krypto-Transfers

Einige Online-Hilfsangebote bezüglich der Handhabung von Coin-Transfers enthalten Verweise auf die eigene Adresse, darunter „dann die Coins zur Prüfung nach hier senden“. Wer sich daran hält, überweist sein Guthaben „freiwillig“ an den Betrüger. Deshalb gilt: Niemals Überweisungen von Kryptos an einen nicht eigens erstellten und kontrollierten Key versenden.

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