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Dress and Friends – eine Mischung aus Instagram und virtuellem Kleiderschrank

Heute im Gespräch Ideengeberin und Mitgründerin Regina Spät von dressandfriends.com. Mit Ihrer App hat Sie ein Plattform geschaffen für Mode Fans. Ihr Plattform bietet einen virtueller Kleiderschrank, mit einem Modenetzwerk und einer persönlichen Stilberatung. Zusätzlich wird ein Marktplatz für neue und gebrauchte Kleidung angeboten.

Was können wir uns unter Dress and Friends vorstellen?

Wir haben eine Fashion App für iOS und Android entwickelt, die den virtuellen Kleiderschrank jedes einzelnen Nutzers zum Herzstück hat. Darauf bauen alle weiteren Funktionen auf. Die Plattform dient auch als Marktplatz für neue und gebrauchte Mode, beides kann ganz einfach und intuitiv direkt in der Applikation verkauft oder gekauft werden.

Was erwartet den Nutzer von Dress and Friends?

Den Nutzer erwartet ein soziales Fashion Netzwerk: Man kann sich von coolen Labels und Bloggern inspirieren lassen, Kleidungsstücke oder Outfits kommentieren und liken oder mit anderen Usern chatten. Alles zum Thema Mode und Lifestyle gebündelt in nur einer Anwendung.

Sie möchten damit den Social- und Discovery- Commerce Ansatz revolutionieren. Was genau verstehen Sie darunter und wie möchten Sie dies erreichen?

Dress-and-Friends-NutzeransichtWir kennen die Kleiderschränke tausender User und schaffen anhand dieses Wissens ein perfektes, individuelles Nutzererlebnis.

Wir wissen beispielsweise welche Farben oder Marken jemandem gefallen, oder welche Trends ihn oder sie ansprechen. Durch die Möglichkeit der gezielten Platzierung von Profilen oder Produkten sehen unsere Nutzer nur was sie tatsächlich interessiert. Man entdeckt die Kleiderschränke und Styles von Bloggern, Labels, Stars oder den eigenen Freunden. Individuell abgestimmt auf die eigenen Präferenzen.

Dementsprechend bieten wir Unternehmen die Möglichkeit „gesponserte“ Platzierungen vorzunehmen. Auch können wir dabei helfen Marktforschung zu betreiben, um Trends oder Produkt Akzeptanten zu erkennen. Man hat uns auch schon als eine Mischung aus Instagram und Kleiderkreisel für Mode bezeichnet oder sogar das „Facebook für Fashion“.

Wo liegen Eure Stärken und wie habt Ihr Eure Gründeridee so erfolgreich umgesetzt?

Wir sind ein super Team und werden ständig besser! Individuelle Stärken, verschiedene Herangehensweisen und eine hohe Motivation sind das beste Rezept für ein neues Unternehmen.

Was macht Ihr Produkt einzigartig?

Wir fokussieren uns auf ein ganzheitliches User- Erlebnis in einem sozialen Netzwerk für Fashion und Lifestyle. Das macht unseren USP aus. Dress and Friends ist umfassender als vergleichbare Apps, bezieht die ganze Garderobe der Nutzer mit ein und bietet viele Möglichkeiten.

Das bedeutet konkret: vom Inspirationsprozess, über Kauf und Verkauf neuer und gebrauchter Kleidung bis hin zum „Gesehen werden“ in Blogger-manier. Alles in einer einzigen Anwendung.

Wie hat sich das Gründerteam gefunden und wie kam es zu der Idee?

Ideengeberin und Mitgründerin Regina Spät
Ideengeberin und Mitgründerin Regina Spät

Ich stellte mir täglich die gleiche Frage: „Was ziehe ich heute bloß an?!?“. Wir Frauen haben einen ganzen Kleiderschrank voll Klamotten und finden trotzdem nie das passende. Jedenfalls nicht sehr schnell. Nach einem intensiven Gespräch mit meinem Co- Gründer, Markus Römer, war klar, dass eine digitale Lösung für dieses Problem geschaffen werden muss. Nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Millionen betroffenen Frauen weltweit.

Was waren die größten Herausforderungen in der Gründerzeit?

Die größten Herausforderungen bestanden darin, das Produkt zielführend und kostengünstig zu gestalten und anschließend in der Zielgruppe zu platzieren. Hierfür berücksichtigen wir ständig die Meinungen und Wünsche unserer Nutzer. Aus Unternehmenssicht war die Entwicklung von Prozessen eine große Herausforderung. Als Startup muss man sich schließlich dauernd neu erfinden. Gerade, wenn man wächst (Mitarbeiter, Markterschließung, Kunden, etc.) begegnen einem stetig neue Herausforderungen.
Auch die ersten Investorengespräche stellten eine große Herausforderung dar.

Welches waren eure Marketingideen um euch erfolgreich am Markt zu etablieren und wie habt ihr euch gegenüber den Mitbewerbern durchgesetzt?

Wir befinden uns in einem sehr großen und intensiv umkämpften Markt mit viel Potenzial. Vor allem Social- und Discovery Commerce Ansätze werden immer wichtiger. Es gibt sehr gute Mitbewerber in den einzelnen Bereichen, z.B. Second-Hand Mode, Inspirations Tools für Fashion oder Marktplätze. Dem gegenüber sehen wir uns durch unsere Ganzheitlichkeit und die hohe User Experience sehr gut aufgestellt.

Welche Pläne haben Sie kurz- und mittelfristig?

In 5 Jahren sind wir die führende Austauschplattform für Mode & Lifestyle – natürlich weltweit.

Was sind auf Basis deiner Erfahrungen Ratschläge die du anderen Gründern und Startups geben kannst?

Es ist sehr wichtig sich auf die richtigen Dinge zu fokussieren, das heißt Prozesse zielführend zu gestalten, stets nah am Kunden und am Markt zu sein und sich gezielt Milestones zu setzen (z.B. einen MVP zu schaffen oder Pilotkunden zu generieren). Dafür sollte man am besten feste Zeitpunkte wählen.

Über Lars Weber

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